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Stadttauben
Das Symboltier für Frieden - in etlichen Städten systematisch ausgerottet!
Leider sind viele Menschen diesen anpassungsfähigen Vögeln gegenüber negativ eingestellt. Sie fühlen sich durch große Stadttaubenschwärme in den Innenstädten belästigt. Stadttauben sind aber verwilderte Nachkommen von Haustauben, für deren Wohlbefinden der Mensch verantwortlich ist. Anstatt diese Verantwortung zu übernehmen, wurden und werden in etlichen Städten gezielte Tötungsaktionen durchgeführt. Man legt mit Blausäure vergiftete Körner aus oder man fängt die Tauben mit Fallen ein und bricht ihnen das Genick. Die Bestände regenerieren sich innerhalb weniger Monate wieder. In vielen Städten ist auch das Füttern von Tauben mittlerweile per Verordnung verboten worden, so dass die Vögel mancherorts nur noch inadäquates Futter (Brotreste und dergleichen mehr) vorfinden.
Der Krieg gegen die Stadttauben muss endlich aufhören!
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Tauben kein Gesundheitsrisiko darstellen. Ebenso steht fest, dass die Schädigung der Bausubstanz nicht durch Taubenkot, sondern durch Luftschadstoffe (saurer Regen) verursacht wird.
In vielen Städten wird die große Zahl von Stadttauben beklagt. Dabei wird aber übersehen, dass die Brieftaubenzucht wesentlich zu dem Problem beigetragen hat und weiterhin beiträgt! Denn: Viele Stadttauben sind ausgewilderte Zuchttauben. Daher treten wir für ein Verbot der Brieftaubenzucht ein, um auf diese Weise den dauerhaften "Nachschub" zu unterbinden.
Wir fordern das Verbot der Bekämpfung so genannter Schädlinge mit Giften. Alle Versuche, in welchem Teil der Welt auch immer, frei lebende Wildtiere durch die gezielte Anwendung von Krankheitserregern wie Viren, Bakterien usw. zu dezimieren oder auszurotten, werden verurteilt.
Wir fordern die Aufhebung der Fütterungsverbote sowie der Vernichtungsprogramme. Außerdem setzen wir uns ein für das Verbot von Taubenabwehrmaßnahmen wie Spieße und Netze. Zur Bestandsregulierung befürworten wir den Bau von Taubenschlägen oder Taubenhäusern, in denen ein Gelegeaustausch stattfinden kann.
Für ein friedliches Zusammenleben von Taube und Mensch!
Foto: Arbeitskreis Tierrechte & Ethik














