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Infos - Presse - Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

Unsere "PMs" im Jahr 2010

 


 

Unsere Pressemitteilungen des Jahres 2008 und 2009 finden Sie im  Archiv Pressemitteilungen.


Pressemitteilung vom 06.08.2010
Stierkampf in Katalonien verboten - endlich!

Das Regionalparlament in Katalonien, wirtschaftsstärkste Region Spaniens, hat nun für ein Verbot des Stierkampfes gestimmt. Ermöglicht wurde die Abstimmung durch ein vorangegangenes katalanisches Volksbegehren mit über 180.000 Unterschriften. Unterstützung erfuhr dieses Referendum auch durch fast 170.000 Menschen aus über 120 Ländern, die sich mit ihrer Stimme ebenfalls für ein Verbot des Stierkampfes in Katalonien aussprachen.

Schon seit längerer Zeit verliert diese Schreckensbranche an Zuspruch. Der ungleiche und unfaire "Kampf" ist an Perfidität kaum zu überbieten. Schon tagelang vor dem Arena-Kampf werden die Tiere durch verschiedene barbarische Tortouren in Schmerzen versetzt und geschwächt, um für den Matador kaum noch eine Gefahr darzustellen.

Spaniens Stierkampflobby legitimiert ihren ausgelebten Sadismus als spanisches "Kulturerbe" und plant, mit einem Antrag bei der UNESCO den Stierkampf als schützenswertes immaterielles Kulturgut anzuerkennen. Besonders empörend auch: Die spanischen Kampfstierzüchter erhalten jährlich viele Millionen Euro als EU-Subvention.

Eine jahrhundertelange blutige Barbarei findet nun ab 2012 in Katalonien ihr Ende. Diese Entscheidung ist ein historischer Schritt und zeigt auch, dass der Tierschutz international einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert erreicht hat. Hoffentlich gilt dieses Verbot jetzt als Signal für ganz Spanien.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßt den Beschluss des Regionalparlaments von Katalonien außerordentlich, denn die legalisierte Tierquälerei des Stierkampfes ist für Europa eine Schande.

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main


Pressemitteilung vom 01.07.2010
Es ist gut, dass Wulff jetzt in Berlin ist!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz gratuliert Christian Wulff zu seiner Wahl zum Bundespräsidenten. Wir erwarten, dass er in diesem neuen Amt nicht parteigefärbt agiert, sondern das Vertrauen in die "Institution Bundespräsident" gewährleistet.

Dass sich Wulff erst im dritten Wahlgang gegen den parteilosen Joachim Gauck durchsetzen konnte, ist ein Beweis für den desolaten Zustand der Koalition.

Als CDU-Ministerpräsident von Niedersachsen versagte Wulff in seiner Regierungskoalition mit der FDP total im Bereich des Umwelt- und Tierschutzes. Er trat unter anderem für die risikoreiche Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken ein und förderte die massive Ansiedlung riesiger Agrarfabriken. Insoweit ist sein Ausscheiden als Ministerpräsident zu begrüßen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich sein Nachfolger durch mehr Verantwortung für die Staatszielbestimmung Umwelt- und Tierschutz auszeichnen wird.

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main


Pressemitteilung vom 23.06.2010
Grünes Licht für Tierexperimentatoren

Wieder einmal wird der profitorientierten Pharma- und Tierquallobby Tür und Tor geöffnet. Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim hat vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hannover die gentechnische Baugenehmigung für den Bau eines Tierversuchslabors in Hannover erhalten. Somit gilt auch die Genehmigung des Städtischen Bauamts für das 35 - 40 Millionen-Euro-Projekt als erteilt. Eine aufschiebende Wirkung dieser Genehmigungen wäre nur durch bis Mitte August einzureichende Klagen der Anwohner gegeben.

Ungeachtet jahrelanger massiver Bürgerproteste will Boehringer ein Forschungszentrum für „Nutztier“-Impfstoffe bauen, das zudem mitten in einem Wohngebiet errichtet werden soll. An dort in einer Mastanlage gehaltenen Schweinen und später auch Rindern werden Tierimpfstoffe entwickelt, die zu noch exzessiverer Massentierhaltung beitragen sollen. Die Kosten für diese Impfstoffe werden Gewinne in riesiger Millionenhöhe in Boehringers Kassen spülen.

Zuvor scheiterte der Pharmakonzern Ingelheim mit diesem Bauvorhaben in Tübingen. Dort hatten Ende 2006 Bürgerproteste die Ansiedlung des Tierversuchslabors verhindert. Bürgerproteste in Hannover richten sich auch hier nicht nur gegen derartige Tierversuche, sondern sehen auch unkalkulierbare Gefahren durch Experimente mit genmanipulierten Viren vorprogrammiert.

Es ist nicht zu verstehen, dass die Politik ihre Verpflichtung zum Schutze von Mensch und Tier nicht ernst nimmt. Sie sollte nun endlich einer wissenschaftlich sinnvolleren tierversuchsfreien Forschung den Vorrang einräumen.

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main


Pressemitteilung vom 12.06.2010
Die GEZ-Haushaltsabgabe – ein Stein des Anstoßes

Nun ist es amtlich: Das neue GEZ-Gebührenmodell sieht vor, dass jeder Haushalt ab dem Jahr 2013 eine Gebühr von 17,98 Euro entrichten muss, unabhängig davon, ob überhaupt ein Radio- oder Fernsehgerät vorhanden ist.

Es ist unbegreiflich, dass die verantwortlichen Ministerpräsidenten den sozialen Frieden so leichtfertig aufs Spiel setzen! Jede/r Bundesbürger/in soll sich nun an den übermäßigen Gagen für Gottschalk, Schmidt und Silbereisen beteiligen, auch wenn sie keine GEZ-pflichtigen Geräte haben!

Die GEZ-Haushaltsabgabe ist aber nicht nur ungerecht, sondern birgt auch so manche Heimtücke: Nach § 1 Abs. 1 des Staatsvertragsentwurfs vom 31.03.2010 ist nämlich für jede "Wohnung" eine Rundfunkgebühr zu entrichten. Und was eine "Wohnung" ist, wird in § 3 Abs. 1 geregelt: "Wohnung im Sinne dieses Staatsvertrages ist unabhängig von der Zahl der darin enthaltenen Räume jede baulich abgeschlossene Raumeinheit innerhalb eines Gebäudes, die zum Wohnen oder Schlafen geeignet ist oder genutzt wird".

Der GEZ-freundlichen Auslegung - besser gesagt: der Willkür - stehen wieder einmal sämtliche Türen offen, was den sozialen Unmut weiter anheizen wird! Diese Lösung erfordert nach wie vor ein Schnüfflersystem und wird wohl noch weniger Akzeptanz finden als das alte.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert nach wie vor: Das Zwangsgeld für das "GEZ-Fernsehen" muss abgeschafft werden!

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main


Pressemitteilung vom 28.04.2010
Vom Regen in die Traufe?

Anlässlich der gestrigen Vereidigung von Astrid Grotelüschen zur Niedersächsischen Landwirtschaftsministerin im Zuge einer Kabinettsumbildung zeigt sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz besorgt über ihre Ernennung.

War der nun abgelöste umstrittene Vorgänger Hans-Heinrich Ehlen mit seiner Stärkung der agrarindustriellen Konzernstrukturen kaum zu toppen, ist seine Nachfolgerin von noch mehr Nähe zur mächtigen Agrarlobby geprägt.

Mit der Berufung von Astrid Grotelüschen erteilt Niedersachsens CDU-Regierung der bäuerlichen Landwirtschaft eine deutliche Absage. Interessenkonflikte werden beiseite gewischt sowie profitablem Eigeninteresse der Vorzug gegeben. Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit werden mit der neuen Landwirtschaftsministerin auf der Strecke bleiben – ebenso Verbraucher- und Tierschutz, den Grotelüschen betreibt mit ihrem Familienunternehmen den zweitgrößten Putenbrut- und Mastbetrieb Deutschlands. Durch ihre Tätigkeit im Familienbetrieb ist sie persönlich mitverantwortlich für die unsägliche Qualaufzucht und -haltung der Mastputen. Deshalb werden von ihr artgerechte Haltungsformen wohl kaum gefördert werden und ein Ausstieg aus der industriellen Massentierhaltung ist demnach nicht zu erwarten sein.

Die Bundestagswahl 2009 bescherte Frau Grotelüschen ein Bundestagsmandat. Während des vorangegangenen Wahlkampfes war über das Familienunternehmen "Putenmastbetrieb" nichts zu vernehmen, wohl wissend, dass die Wähler dies kaum durch ihre Stimme honoriert hätten. Nach ihrer Ernennung zur Landwirtschaftsministerin spricht Grotelüschen über ihre entsprechende Befähigung mit dem Hinweis "ich habe etwas Stallgeruch". Es bleibt abzuwarten, ob durch die Verbandelung mit der Agrarlobby dieser "Stallgeruch" nicht bald zum Himmel stinken wird!

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main


Pressemitteilung der Fraktion SPD-Tierschutzpartei-future vom 25.03.2010
Abstimmung am 25.03.2010 im Stadtrat Magdeburg zum Antrag "Vegi-Tag"

Zur Pressemitteilung


Pressemitteilung vom 21.01.2010
Illegale japanische Walfänger gefährden Menschenleben

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist empört über die beispiellose Aggressivität illegaler japanischer Walfänger in der Antarktis. Dort hatte am 06. Januar 2010 das japanische Walfangschiff "Shonan Maru No. 2" absichtlich und in voller Fahrt ein Schnellboot der Umwelt- und Tierschutzorganisation "Sea Shepherd" gerammt. Wie durch ein Wunder wurde die sechsköpfige Besatzung der später gesunkenen "Ady Gil" dabei nicht ernsthaft verletzt und konnte von einem anderen Boot der Sea Shepherd-Organisation gerettet werden. Im Gegensatz zu gewalttätigen Aktionen japanischer Walfangpiraten setzt Sea Shepherd ihrerseits ausdrücklich auf gewaltfreie Protestaktionen.

Dieser Angriff ist der Höhepunkt einer schon mehrjährigen Konfrontation zwischen Sea Shepherd und illegaler japanischer Walfänger. Der kommerzielle Walfang ist seit 1986 offiziell verboten. Trotz verschiedener Artenschutzabkommen und -verträge sowie des Moratoriums der Internationalen Walfang-Kommission IWC gegen die Jagd auf Meeressäuger stellt Japan seine Jagd auf bedrohte Walarten nicht ein. Allein zwischen 1987 und 2005 wurden 6800 Zwergwale getötet.

Die Tötung der Tiere erfolge zu "Forschungszwecken", so Japan. Diese nun seit Jahrzehnten vorgetragene und wissenschaftlich nicht haltbare Begründung ist nur ein vorgeschobener Grund für kommerzielle Zwecke.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz appelliert an die Bundesregierung, die illegalen japanischen Walfangaktivitäten und das gewaltsame Vorgehen mit bewusster Gefährdung von Menschenleben offiziell auf das Schärfste zu verurteilen.

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei -
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main


Pressemitteilung vom 14.01.2010
Konsequenzen ziehen aus gravierender Tierquälerei bei "Wiesenhof"

Nach den im ARD-Politikmagazin Report Mainz am 11.01. 2010 aufgedeckten tierquälerischen Missständen bei Europas größtem Geflügelproduzenten "Wiesenhof" fordert die Partei Mensch Umwelt Tierschutz umgehend Konsequenzen.

Derartige qualvolle Haltungsbedingungen mit häufiger Anwendung roher Gewalt sind symptomatisch für die gesamte Massentierhaltung. Auch die meist unhaltbaren Hygienebedingungen für die Tiere - und damit auch für den Verbraucher - können nicht länger so hingenommen werden.

Die personellen und organisatorischen Konsequenzen und vermehrte innerbetriebliche Kontrollen, die immer wieder nach aufgedeckten gravierenden Tierschutzverletzungen von den Massentierhaltern versprochen werden, sind offenkundig nur Lippenbekenntnisse.

Es besteht dringender Handlungsbedarf seitens der Politik! Wir fordern die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, auf, unverzüglich Rahmenbedingungen zu schaffen, die geeignet sind, derartige Tierschutzverletzungen zu unterbinden.

1. Das Veterinärwesen ist finanziell und personell aufzustocken!

2. Häufigere und schärfere Kontrollen durch Amtsveterinäre in Massentierhaltungsbetrieben sind durchzuführen!

3. Gravierende Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sind konsequenter zu verfolgen und härter zu ahnden!

Es ist skandalös, dass das zuständige Ministerium bisher seine Pflichten derart sträflich vernachlässigt hat, dass es immer wieder zu solchen Exzessen kommt!

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei -
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Presse

Foto: Arbeitskreis Tierrechte & Ethik

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