Partei - Parteichronik - Landtagswahlen
Landtagswahlen
Wählerstimmen für eine tierfreundliche Politik...
20.03.2011: Teilnahme in Sachsen-Anhalt
Der Landesverband Sachsen-Anhalt erzielte
1,6 Prozent, dies entspricht 15.727 Zweitstimmen. Es ist das zweitbeste Ergebnis (gleicher Stimmenanteil wurde auch in Sachsen 2004 erzielt)
bei Landtagswahlen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.
In den Hochburgen wurden Wahlergebnisse von knapp unter und über 2 Prozent erzielt. In den Wahlkreisen Magdeburg I erzielten wir z.B. ein Ergebnis von 2,5 Prozent, in Zeitz 1,8 Prozent und in Schönebeck 2,4 Prozent.
Nachdem der Landesverband im Jahr 2006 mit der ödp, den Grauen u. a. in der Listenverbindung „GUT“ zur Landtagswahl angetreten war – das Gesamtergebnis lag seinerzeit bei gerade einmal 0,8 Prozent - war die Wahl am 20.03.2011 der erste "Alleingang".
Die ödp erreichte nur 0,2 Prozent und auch die Piraten lagen mit 1,4 Prozent hinter der Partei Mensch Umwelt Tierschutz. Bündnis90/Grüne, die 170.000 Euro in den Wahlkampf investierten (der LV Sachsen-Anhalt dagegen weniger als 5000 Euro) profitierten natürlich auch von der Katastrophe in Fukushima und erreichten 7,1 Prozent. Der große Verlierer war die FDP. Sie verfehlte mit 3,8 Prozent den Widereinzug in den Magdeburger Landtag.
Auf diesem Wahlergebnis kann der hoch motivierte Vorstand in Magdeburg in den nächsten Jahren aufbauen. Es gilt nun, die gesammelten Erfahrungen auszuwerten, die durch den Wahlkampf neu gewonnenen Mitglieder zu integrieren und Strategien zu entwickeln, den Wähler/innen unsere Positionen noch besser zu vermitteln und davon zu überzeugen, dass eine Stimme für uns keine verlorene Stimme, sondern eine Investition in eine künftig bessere Parteienlandschaft in den Parlamenten ist.
09.05.2010: Teilnahme in NRW
Wir erzielten 0,6 Prozent.
Auf unsere 7 Direktkandidaten/innen entfielen 5.045 Stimmen, der Anteil an Zweitstimmen betrug 48.047.
Wir haben unsere Position unter den kleineren Parteien gefestigt und lagen in der Wählergunst im Vergleich mit allen 25 angetretenen Parteien an 9. Stelle!
Unser Wahlkampf war darauf ausgerichtet, Schwarz-Gelb in NRW zu verhindern, um die Politik von Merkel & Co. durch den Verlust der schwarz-gelben Mehrheit im Bundesrat zu stoppen. Mit unserem Wahlkampf haben wir sicherlich dazu beigetragen, dass die CDU/FDP-Regierung unter Jürgen Rüttgers nach nur fünf Jahren deutlich abgestraft und abgewählt wurde. Die von der Bundeskanzlerin beabsichtigte Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken sowie die unsozialen Steuersenkungspläne von Westerwelle dürften damit vorerst vom Tisch sein – ebenso der von Jürgen Rüttgers forcierte Ausbau der umweltfeindlichen Stein- und Braunkohlekraftwerke in NRW.
30.08.2009: Teilnahme in Sachsen
Wir erzielten unser bisher bestes
Ergebnis bei Landtagswahlen - 2,1 Prozent Stimmenanteil (36.914 Stimmen).
Dies ist ein Ergebnis, das Mut macht, denn wer die 2 Prozent-Marke einmal genommen hat, der ist auch zu Höherem befähigt, heißt es doch in der Politik. Von 25 Wahlmöglichkeiten eroberte der Landesverband Sachsen Platz 6 und steht damit direkt hinter den Grünen.
Zu verdanken ist der Wahlerfolg vor allem Andreas Hantzsche (Vorsitzender des Landesverbandes) und seiner Frau Cordula, die geradezu Übermenschliches geleistet haben. Rund vier Wochen war das hoch motivierte Ehepaar am Tag und vor allem des Nachts unterwegs, um in insgesamt 350 Städten und Gemeinden 6000 Plakate aufzuhängen. Allein für die Vorbereitungsarbeiten – das Leimen der Plakate auf Hartfaserplatten - opferten sie 2150 Stunden ihrer Freizeit. Zusätzlich wurde für weitere 5000 Plakate eine Plakatierungsfirma beauftragt. Neben den Plakaten warb der Landesverband auch mit einer großen Zahl von Flugblättern und einem eigenen Fernsehspot um das Vertrauen der Wähler.
27.01.2008: Teilnahme in Niedersachsen
Wir erzielten 0,5 Prozent
Stimmenanteil (17.242 Stimmen).
Hier trat unsere Partei zum ersten Mal bei einer Landtagswahl an - angesichts dessen sind die landesweit 0,5 Prozent ein ordentlicher Einstand. Bei höherem Bekanntheitsgrad wurden bessere Resultate erzielt, z.B. in Wietzendort bei Celle 1,9 Prozent, in Delmenhorst 1,1 Prozent, in Braunschweig 0,7 Prozent. Die in Niedersachsen selbst bei einer Landtagswahl notwendigen 2000 Unterstützungsunterschriften nahmen uns voll in Anspruch, sodass die Aufstellung von Direktkandidaten nicht in Frage kam.
27.01.2008: Teilnahme in Hessen
Wir erzielten 0,6 Prozent
Stimmenanteil. (15.902 Stimmen).
Marburg-Biedenkopf (0,9 Prozent), Wetterau I (1,1 Prozent), Main-Taunus I
(0,8 Prozent), WK 34 Frankfurt (1,7 Prozent), WK 35 Frankfurt (1,3 Prozent), WK 36 Frankfurt (1,2 Prozent), WK 37
Frankfurt (1,2 Prozent), WK 38 Frankfurt (1,1 Prozent), WK 39 Frankfurt (1,1 Prozent), Offenbach Stadt (1,5 Prozent),
WK 40 Offenbach (1,5 Prozent), WK 41 Main-Kinzig (1,9 Prozent), WK 42 Main-Kinzig (0,8 Prozent), WK 47 Groß-Gerau /
Rüsselsheim (1,5 Prozent). Das ergibt für alle 14 Wahlkreise einen Durchschnittswert von 1,25 Prozent. In den
Wahlbezirken in Frankfurt und Hanau haben wir teilweise sehr erfreuliche Ergebnisse erzielt und in Frankfurt bis zu
5 Prozent und in Hanau bis zu knapp 4 Prozent erreicht.
Wir hatten uns mehr erhofft. Ein Wahlergebnis von 0,6 Prozent - bei den Landtagswahlen 2003 hatten wir noch 0,8 Prozent erreicht - ist sicherlich schmerzlich. Aber Rückschläge gehören auch zu einem langfristigen Aufbau dazu! Die Gunst der Wähler kann von Wahl zu Wahl wechseln, das gehört zum politischen Geschäft! Und es war eine außergewöhnliche Wahl - es ging um "pro oder contra Koch".
17.09.2006: Teilnahme in Berlin
Wir erzielten 0,5 Prozent
Stimmenanteil. Wahl zum Abgeordnetenhaus ( 0.9 Prozent).
26.03.2006: Teilnahme in Sachsen-Anhalt
Wir
erzielten 0,8 Prozent Stimmenanteil. (7.325 Stimmen).
26.03.2006: Teilnahme in Rheinland-Pfalz
Wir
erzielten 0,5 Prozent Stimmenanteil. (12.827 Stimmen = 0,7 Prozent).
DirektkandidatInnen: Bad Bergzabern
(2,10 Prozent), Dernbach (4,00 Prozent), Südliche Weinstraße (1,34 Prozent), Waldhambach (4,60 Prozent).
26.03.2006: Teilnahme in Baden-Württemberg
Wir
erzielten 0,2 Prozent Stimmenanteil (8.279 Stimmen).
17 von 70 Wahlkreisen konnten besetzt werden:
Stuttgart I (360 Stimmen = 0,76 Prozent), Stuttgart II (386 Stimmen = 0,66 Prozent), Stuttgart III
(516 Stimmen = 0,99 Prozent), Stuttgart IV (365 Stimmen = 0,8 Prozent), Bietigheim-Bissingen
(709 Stimmen = 0,97 Prozent), Karlsruhe I (489 Stimmen = 0,96 Prozent), Karlsruhe II (485 Stimmen = 1,05 Prozent),
Heidelberg (473 Stimmen = 0,97 Prozent), Mannheim I ( 503 Stimmen = 1,02 Prozent), Mannheim II =
(503 Stimmen = 1,02 Prozent), Freiburg I (445 Stimmen = 0,71 Prozent), Freiburg II (404 Stimmen = 0,84 Prozent),
Breisgau (581 Stimmen = 0,86 Prozent), Emmendingen (728 Stimmen = 1,23 Prozent), Konstanz (344 Stimmen = 0,71 Prozent),
Singen (470 Stimmen = 1,00 Prozent), Wangen (528 Stimmen = 0,99 Prozent).
06.03.2006: Teilnahme in Hessen
(In Offenbach sowie als Teil
des "Bürgerbündnis für Frankfurt - BFF" in Frankfurt/Main: darin vertreten die Partei Mensch Umwelt
Tierschutz, Graue Panther, ödp und Familienpartei).
Ergebnis in Frankfurt (BFF) (415.295 Stimmen = 2,8 Prozent)
Friederike Prüll hatte auf der BFF-Liste den Platz 2 und konnte somit für unsere Partei ins Frankfurter
Stadtparlament einziehen. Ergebnis in Offenbach (26.889 Stimmen = 1,7 Prozent). Wir gewinnen 1 Sitz im Stadtparlament
Offenbach für Lucia Gerharz. Frau Prüll gab aus persönlichen Gründen im März 2008 ihren Sitz im Stadtparlament von
Frankfurt auf.
02.05.2005: Teilnahme in Nordrhein-Westfalen
Wir
erzielten 0,1 Prozent Stimmenanteil (6.168 Stimmen).
8 von 128 Wahlkreisen konnten besetzt werden:
Duisburg II (790 Stimmen = 1,5 Prozent), Duisburg III ( 606 Stimmen = 1,4 Prozent), Recklinghausen III
(699 Stimmen = 1,2 Prozent), Recklinghausen IV (615 Stimmen = 0,9 Prozent), Hagen I (854 Stimmen = 1,3 Prozent),
Ennepe-Ruhr-Kreis I (868 Stimmen = 1,4 Prozent), Ennepe-Ruhr-Kreis II (830 Stimmen = 1,4 Prozent), Bochum I
(906 Stimmen = 1,4 Prozent).
19.09.2004: Teilnahme in Sachsen
Wir erzielten 1,6 Prozent
Stimmenanteil (34.068 Stimmen).
02.02.2003: Teilnahme in Hessen
Wir
erzielten 0,8 Prozent Stimmenanteil (20.572 Stimmen).
Unsere Direktkandidat/innen: Main-Kinzig II (1,4 Prozent),
Darmstadt/Dieburg (1,3 Prozent), Bergstraße II (1,1 Prozent), Frankfurt I (1,1 Prozent),
Frankfurt VI (1,0 Prozent).
25.03.2001: Teilnahme in Rheinland-Pfalz
Wir
erzielten 0,9 Prozent Stimmenanteil (15.905 Stimmen).
25.03.2001: Teilnahme in Baden-Württemberg
Wir
erzielten 8.985 Stimmen.
14 von 70 Wahlkreisen konnten besetzt werden.
14.05.2000: Teilnahme in Nordrhein-Westfalen
Wir
erzielten 3.075 Stimmen.
9 von 150 Wahlkreisen konnten besetzt werden.
07.02.1999: Teilnahme in Hessen
Wir
erzielten 0,5 Prozent Stimmenanteil. Unser Direktkandidat Bergstraße 1 erreichte 1,0 Prozent,
der Direktkandidat Bergstraße 2 erreichte 1,2 Prozent.
21.09.1997: Teilnahme in Hamburg an der Bürgerschaftswahl
Wir
erzielten 0,4 Prozent Stimmenanteil.
24.03.1996: Teilnahme in Baden-Württemberg
Wir
erzielten 0,3 Prozent Stimmenanteil. Gleiche Bedingungen wie in NRW (siehe oben). 12 von 71 Wahlkreisen
konnten besetzt werden.
14.05.1995: Teilnahme in Nordrhein-Westfalen
Wir
erzielten 0,1 Prozent Stimmenanteil. (Keine Möglichkeit der Teilnahme über Landesliste. Laut Landeswahlgesetz
muss jeder der 151 Wahlkreise von mindestens 3 Parteimitgliedern besetzt sein; aus ihrer Mitte können sie
einen Wahlkreiskandidaten wählen.) Im vorliegenden Fall konnten 28 der 151 Wahlkreise besetzt werden.
Grafik: Stefan B. Eck














