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Infos - News - Mitteilungen über Partei-Aktivitäten 2012

Aktuelles über unsere Partei

Aktivitäten und Aktionen des Bundesverbandes und der Landesverbände

 

Wir sind eine kleine Partei, aber wir sind aktiv - auf Bundesebene und in den Ländern. Selbstverständlich beziehen sich unsere Aktivitäten und Aktionen in der Regel auf unsere Schwerpunktthemen: Tierschutz und Umweltschutz. Weil sich die sozialen Verwerfungen in unserem Land und weltweit zunehmend verschlimmern, gehen wir auch geeignete Wege, um der Welthungerkrise und den Auswirkungen durch Hartz IV, Kinder- und Rentnerarmut Paroli zu bieten.


Für ein Verbot von Sex mit Tieren in Deutschland

Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Am 24.03.2012 fand in Köln eine Demonstration gegen die sexuelle Ausbeutung von Tieren statt (Organisator: Stumme Schreie e.V.), an der neben Mitgliedern des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen auch Parteimitglieder aus dem Landesverband Niedersachsen teilnahmen, um auf ein kaum bekanntes Thema aufmerksam zu machen: die sexuelle Ausbeutung von Tieren, die seit 1969 kein Straftatbestand mehr ist. Über 200 Menschen zogen durch die Kölner Innenstadt, um mit Flugblättern und Informationen aufzurütteln.

Wir fordern, dass diese widerwärtige Ausbeutung von hilflosen Wesen sofort wieder unter Strafe gestellt wird! Tiere sind nicht dazu da, um als sexuelle Objekte herzuhalten!

Web-Redaktion: 26.03.2012

Bildmaterial: Sabine Pankau


Rückblick: "Meat Out" vom
16. – 18. März 2012

LV Niedersachsen in Aktion

„Meat Out“ steht an diesem Wochenende (16. – 18. März 2012) unter einem guten Stern, denn es sind die ersten warmen Frühlingstage. Daher fühlten wir – Jennifer Gregor, Harald Piltz und Margret Giese – uns an unserem sonnenbeschienen Info-Stand auf dem Braunschweiger Kohlmarkt am ersten „Meat Out Day“ auch recht wohl. Allein die Sonne sehen und fühlen: Welch ein Glück an sich. „Schwein gehabt, Mensch geworden“! Unwillkürlich denkt man an die Abermillionen von „Nutztieren“, die in ihrem Leben nur Schmerz und Qual in Dunkelställen kennen.

Allzu gern wird dergleichen von den Menschen verdrängt; umso wichtiger ist die Aufklärung über die tierquälerische Intensivtierhaltung und deren Folgen – Abholzung des Regenwaldes für Weideflächen und Soja-Anbau, massive Wasserverschwendung, Hungersnöte in der „Dritten Welt“, zunehmende Umweltkatastrophen aufgrund des sich verschlechternden Klimas und vieles mehr.

Wir verteilten fünf verschiedene Informationsblätter, die die vielfältigen Probleme thematisieren und dazu aufrufen, Fleisch möglichst gänzlich zu vermeiden und damit zur vegetarischen, besser noch veganen Lebensweise überzugehen. Nach dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“ sind Info-Stände dieser Art unverzichtbar. Allerdings muss man auch bescheiden sein: Bei der heutigen Informationsflut ist schon viel gewonnen, wenn man es schafft, Menschen zum Nachdenken anzuregen. Wir hoffen, dass uns dies durch Gespräche am Stand und das Verteilen von Flug- und Faltblättern an Vorübergehende gelungen ist!

Web-Redaktion: 19.03.2012 / Quelle: Margret Giese

Bildmaterial: Jennifer Gregor


Lichterkette in der Region Braunschweig

Erinnerung an „Fukushima“

Zum Jahrestag der Atom-Katastrophe von Fukushima wurde am 11. März 2012 eine 52 km lange Lichterkette zwischen Salzgitter, Wolfenbüttel und Braunschweig gebildet, an der auch Margret Giese vom LV Niedersachsen teilnahm. Man gedachte auf diese besondere Weise der Tausenden in Fukushima umgekommenen Menschen und erklärte sich darüber hinaus solidarisch mit der verzweifelten Situation der Bewohner im weiten verstrahlten Umkreis dieses Unglücksortes.

Gleichzeitig wurde mit der Lichterkette darauf aufmerksam gemacht, dass die niedersächsische Region rund um die Asse, Schacht Konrad und Morsleben großen Belastungen aufgrund unkalkulierbarer Gefahren ausgesetzt ist.

Die Teilnehmer/innen hatten Fackeln dabei, die – es war bereits stockdunkel – um Punkt 19 Uhr entzündet wurden und ca. 20 Minuten brannten. Wie sich denken lässt, bot sich ein beeindruckendes Bild, das sich ins Gedächtnis eingeprägt hat.

Wie aus einem Leserbrief in der Braunschweiger Zeitung hervorging, hat man sogar im japanischen Radio über die Lichterkette berichtet und das mitfühlende Gedenken aus weiter Ferne dankbar zur Kenntnis genommen.

Web-Redaktion: 19.03.2012


"Frühjahrsmesse Kassel" vom 25.02. - 04.03.2012

"Wir bringen Licht in das finstere Kapitel Jagd" war das Motto des Messestandes, der im Rahmen des Aktionsbündnisses "Jagdfreie Natur" mit den Partnern von pro iure animalis und der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei der "Frühjahrsmesse Kassel" präsentiert wurde. Die „Frühjahrsmesse Kassel“ ist als große Freizeitmesse für Heim & Garten bekannt; mehr als 113.000 Besucher und 500 Aussteller waren vor Ort.

"9 Tage "Frühjahrsmesse Kassel" liegen hinter uns," so Kristine Conrad, Ansprechpartnerin der "Anti-Jagd-Allianz e.V."" und Kreistagsabgeordnete der Partei Mensch Umwelt Tierschutz im Landkreis Kassel. Täglich von 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr wurden am Infostand die Besucher der Messe über das Freizeitvergnügen Jagd ausführlich informiert. Hunderte von Gesprächen wurden geführt, Flugblätter und Infomaterial verteilt und das Thema Jagd von allen grausamen Seiten beleuchtet.

Das Interesse am Thema war riesig und insgesamt konnte man die Messe als gute Informationsplattform ansehen, so dass ein Stand für nächstes Jahr bereits wieder gebucht wurde.

Ein besonderer Dank geht von dieser Stelle an alle Personen, die beim Auf- und Abbau, bei der Standbetreuung, bei der Flugblattverteilung und bei der finanziellen aber auch moralischen Unterstützung geholfen haben. Horst Wester, Stefan Eck, Harald Hoos, René Hartje, Christa Rust und Erna Meyer haben diese Aktion ebenfalls tatkräftig unterstützt; ihnen gehört ein großes Dankeschön!

Pressemeldung der Messe Kassel: (Hier lesen...)

Web-Redaktion: 06.03.2012

Bildmaterial: Rene Hartje & Kristine Conrad


20. Deutscher Fleischkongress am 29. 02. 2012 in Bonn

Bundesvorsitzender Eck war eingeladen und forderte mehr Mitverantwortung für Mensch, Tier und Umwelt

Die Diskussionsrunde auf diesem Fleischkongress verlief sicherlich anders als in früheren Jahren, denn die Fleischproduzenten hatten sich einen Kontrahenten in der Person des Bundesvorsitzenden eingeladen. Zur Überraschung der Anwesenden verlief der „Schlagabtausch“ anders, als man es sich wahrscheinlich vorgestellt hatte. Dies lag daran, dass Stefan Eck keine Maximalforderungen stellte, mit denen man sicher gerechnet hatte, sondern in konzilianter Art und Weise auf seine Gesprächspartner zuging und an ihre Mitverantwortung für Mensch, Tier und Umwelt appellierte.

Er wies die Interessenvertreter der Fleischwirtschaft auch darauf hin, dass sehr wohl mit einer Produktion vegetarisch/veganer „Ersatz“-Produkte zweistellige Gewinnmargen zu erzielen seien und - auch was den Profit betrifft - das Leben den bestraft, der zu spät kommt.

Die Botschaft des Bundesvorsitzenden, dass sich hinsichtlich der Fleischwirtschaft etwas ändern müsse, besonders im Hinblick auf einheitliche Tierschutzstandards, wurde von den anwesenden Fleischproduzenten sogar offen und recht positiv aufgenommen.

Es ist vorgesehen, in der kommenden Ausgabe der ZeitenWENDE ausführlich über den Kongress zu berichten.

Web-Redaktion: 02.03.2012

Bildmaterial: Lebensmittel Praxis


Teilnahme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei der „VeggieWorld“-Messe in Wiesbaden

Vom 24.02.-26.02.2012 fand in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden wieder die Messe "Veggie-World" statt. Weit über 23 000 Menschen waren diesmal dort, um sich über die vegetarische/vegane Lebensweise zu informieren. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war mit einem Informationsstand vertreten, um die Arbeit der Partei bekannt zu machen. Dabei wurden viele Schwerpunkte der Partei thematisiert, so z.B. die vegane Ernährung, Agrarpolitik und Raumenergie. Mehrere tausend Infoblätter wurden verteilt und viele interessante Gespräche geführt.

Außerdem sammelten wir für unsere "Kampagne gegen Schächten und Akkordschlachten" über 400 Unterschriften.

Neben Informations- und Essenständen gab es Vorträge, Diskussionen und Kochshows.

Web-Redaktion: 28.02.2012

Bildmaterial: Petra Kuppinger


Aktion Fair Play EM 2012 - Demo in Frankfurt am Main

Eindrucksvolle Kundgebung für die Straßentiere in der Ukraine

Am 11.02.2012 fand bei strahlendem Sonnenschein, aber bei Eiseskälte - wie auch in anderen 16 Städten Deutschlands - eine eindrucksvolle Demonstration in Frankfurt am Main statt.

Neben den Initiatoren „Aktion Fair Play EM 2012“ waren etliche Vereine und Organisatoren vor Ort, darunter auch der Deutsche Tierschutzbund. Als Kooperationspartner von „Aktion Fair Play EM 2012“ beteiligte sich selbstverständlich auch unsere Partei an dieser Demonstration.

Neben etlichen Parteimitgliedern aus verschiedenen Landesverbänden, die rund 2000 Flugblätter über das brutale Massaker an den „Straßentieren“ in der Ukraine verteilten, war auch der Bundesvorsitzende und die Vorsitzende des Landesverbandes Hessen vor Ort. In seiner Rede (weitere Redner waren Tiné Rühl, Aktion Fair Play EM 2012, und Thomas Schröder, Vorsitzender des Deutschen Tierschutzbundes) zielte Stefan Eck vor allem auf die Verantwortlichen der Greueltaten und ihre Mitwisser und Mittäter ab, an aller erster Stelle Ministerpräsident Azarov und die UEFA. Thomas Schröder und Stefan B. Eck nutzen die Gelegenheit ihrer gemeinsamen Demo-Teilnahme auch dafür, um einen vertrauensvollen und konstruktiven Gedankenaustausch zu führen, der eines deutlich machte: Auch wenn sich der DTschB parteipolitisch neutral verhält, gibt es gemeinsame Ziele, Schnittmengen und Möglichkeiten einer punktuellen Zusammenarbeit.

Web-Redaktion: 13.02.2012

Bildmaterial: Harald Hoos


Beratung über den Entwurf einer neuen Bundessatzung

„Die Kuh ist vom Eis“

Am 04. und 05. Februar 2012 trafen sich Vertreter/innen aus den Landesverbänden Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Frankfurt a. Main, um über den Entwurf einer neuen Bundessatzung und der dazugehörigen satzungsrelevanten Ordnungen zu beraten.

Die Landesverbände Berlin, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen waren nicht durch entscheidungsbefugte Delegierte vertreten, hatten aber zum Teil im Vorfeld ihre Änderungswünsche und Kritikpunkte schriftlich eingereicht.

Zu Beginn des zweitätigen Treffens, zu dem etliche Teilnehmer/innen bereits am Freitag angereist waren, wurde über die in der Vergangenheit aufgetretenen Differenzen zwischen Bundesvorstand und einigen Landesverbänden diskutiert. Nach einer anfänglich kontroversen und teilweise hitzigen Debatte - befördert durch die im Vorfeld der Sitzung geführte E-Mail-Korrespondenz über den Beratungsmodus des Sondertreffens – war definitiv zu erkennen, dass bei allen Anwesenden der Wunsch vorhanden war, zum Wohle der Partei konstruktiv und harmonisch zusammenzuarbeiten.

Mit dieser positiven Grundstimmung bearbeitete man in der Folge sämtliche Paragrafen und vor allem die verschiedenen strittigen Satzungspunkte effizient und diszipliniert. Auch über die schriftlich eingereichten Änderungswünsche wurde eingehend beraten und etliche Umformulierungen wurden vorgenommen.

Erstaunlicherweise wurde der Entwurf der neuen Satzung und der satzungsrelevanten Ordnungen - bis auf ganz wenige Ausnahmen - einstimmig angenommen. Auch bei den strittigen Paragrafen wurde nicht immer mit einem demonstrativen „Dagegen“ votiert, sondern - wahrscheinlich aufgrund der vorgebrachten Argumente und der Verweise auf das Parteiengesetz und die diesbezüglichen Kommentare - mit Stimmenthaltungen reagiert.

Die meisten Sitzungsteilnehmer/innen hatten sich eingehend genug mit der komplizierten Materie befasst, sodass über die wenigen strittigen Paragrafen mit einem hohen Maß an Sachlichkeit diskutiert wurde. Damit war es möglich, auch einige Missverständnisse auszuräumen und es wurde ersichtlich, dass Interpretationsfehler bezüglich der betreffenden Gesetzestexte vorgelegen hatten. Es war auch festzustellen, dass unzulängliche Kenntnisse des Parteiengesetzes und eine daraus resultierende oberflächliche Argumentation leider den einen oder anderen Disput in der Vergangenheit hervorgerufen hatte.

Am Ende des ersten Sitzungstages gegen 20.00 Uhr war spürbar: Man hatte sich erfolgreich „zusammengerauft“ und dabei zunehmend Teamgeist und eine bessere Diskussionskultur entwickelt. Man hatte Vorurteile abgebaut und war sich deshalb auch menschlich nähergekommen, trotz unterschiedlicher Meinung zu einigen Paragrafen.

Auch der zweite Sitzungstag stand unter einem guten Stern; die wenigen verbliebenen Kritikpunkte wurden intensiv besprochen und in einigen Fällen wurden Umformulierungen in den Entwurf eingearbeitet.

Im Verlauf der Diskussion wurde auch auf den Initiativantrag – initiiert vom Landesvorsitzenden Josef Fassl (LV Sachsen-Anhalt) und Mitgliedern des Vorstandes des Landesverbandes Berlin dezidiert eingegangen und Punkt für Punkt abgearbeitet. Das Ergebnis der Beratung über diesen Antrag, der den Satzungsentwurf pauschalisierend kritisierte, wird auf dem kommenden Bundesparteitag bekannt gegeben.

Womit niemand gerechnet hatte: Um Punkt 15.00 Uhr war man mit der kompletten Bearbeitung des Satzungsentwurfs einschließlich der satzungsrelevanten Ordnungen fertig. Mit Disziplin und Konzentration, aber vor allem mit dem guten Willen aller Sitzungsteilnehmer/innen war es gelungen, das umfangreiche Textwerk mit Augenmaß und Verantwortung abzuarbeiten. Auch die negativen Rundmails im Vorfeld dieser Sitzung konnten dem erfolgreichen Verlauf nichts mehr anhaben: Zur allgemeinen Zufriedenheit war die Kuh vom Eis!

Der korrigierte Satzungsentwurf und die bearbeiteten satzungsrelevanten Ordnungen werden zusammen mit dem Sitzungsprotokoll in Kürze an alle Landesvorstände verschickt.

Die Teilnehmer/innen der Sondersitzung in Frankfurt wurden sich abschließend darüber einig, dass man diesen Entwurf als Resultat einer demokratischen Einbeziehung der Landesverbände auf einem Sonderparteitag Mitte des Jahres zur Abstimmung vorlegen wird.

Web-Redaktion: 07.02.2012


Wir haben es satt!

Demo vor dem Bundeskanzleramt

An der Großdemonstration gegen Agrarfabriken nahmen am Samstag, den 21. Januar 2012, trotz schlechten Wetters mehr als 23 000 Menschen teil. Der Demonstrationszug bewegte sich vom Hauptbahnhof zum Bundeskanzleramt, wo unzählige Organisationen und Vereine sowie etliche Parteien ihre Informationsstände aufgebaut hatten.

Von unserer Partei waren der Bundesvorsitzende Stefan Eck, Margret Giese, Artur Kalka, Michael Bode, Michael Marx, Martin Schumann, Sabine Pankau, Danny Picken, Marita Adler, Rosemarie Worgull, Anneliese Müller und viele andere Mitglieder vor Ort vertreten.

Diese große Demonstration war ein deutliches Signal der Bürger/innen dieses Landes an die „Merkel-Regierung“, ihre Agrarpolitik, die bisher nur im Interesse der Konzerne und Gewinn-Maximierung steht, zu verändern.

Web-Redaktion: 23.01.2012

Bildmaterial: Sabine Pankau

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