BAK Haustierdiebstahl
Bundesarbeitskreise (BAK)
BAK Haustierdiebstahl
Der BAK Haustierdiebstahl hat sich zum Ziel gesetzt, dem seit über drei Jahrzehnten bestehenden Problem des Diebstahls insbesondere von Katzen auf den Grund zu gehen. Die Vorsitzende, Frau Ingrid Arrigoni aus Goslar, (s. Foto, mit Katze Romy) machte im Jahr 1996 die traumatische Erfahrung, dass ihre Katze Romy eines Morgens nicht mehr vom nächtlichen Streifzug zurückkehrte. Ihre Befürchtung, dass es sich um Diebstahl handele, wurde zur Gewissheit, als sie nur zwei Tage später durch die Zeitung erfuhr, dass in einer einzigen Nacht fünf Katzen spurlos verschwanden. Von da an wurde ihr Leben bestimmt durch die bange Frage, was mit ihrem Tier geschehen sei, und bis heute lässt sie der Gedanke nicht los, es sei möglicherweise an ein Versuchslabor geliefert worden.
Um ein Diskussions- und Arbeitsforum zu schaffen, gründete sie im Jahr 2007 den BAK Haustierdiebstahl in unserer Partei. Sie sagt: "Wir wollen erreichen, dass der Tatbestand des Tierdiebstahls mehr Beachtung in der Öffentlichkeit findet und ernst genommen wird! Wichtig ist, dass Polizei und Behörden ihrer Pflicht nachkommen, Meldungen von Tierdiebstählen gewissenhaft aufzunehmen und Hinweisen nachzugehen." Die Erfahrung zeigt leider, dass dies nur in seltenen Fällen geschieht, dass im Gegenteil die Tendenz besteht, eingehende Verlustanzeigen zu bagatellisieren oder sogar die um ihr Tier Trauernden lächerlich zu machen.
Dass Haustierdiebstahl existiert, kann niemand bestreiten - dazu sind die Beweise zu erdrückend. Auch von Seiten der Behörden wird dies bestätigt, z. B. anlässlich einer Anfrage an die Tierärztekammer Niedersachsen vom September 2009. Ein Beispiel aus jüngster Zeit: Zum Thema "Tierdiebstahl in Sachsen" wandte sich die Abgeordnete Kathrin Kagelmann (Fraktion Die Linke) mit einer Kleinen Anfrage an den Sächsischen Landtag. (Drucksache 5/2247 vom 05. 05. 2010). In einer Anlage fügte sie die offizielle Statistik des Innenministeriums bei, in der über den Zeitraum Anfang 2005 bis Ende 2009 insgesamt die horrende Zahl von 1.794 Fällen registriert wurde. Darüber hinaus muss natürlich noch mit einer signifikanten Dunkelziffer gerechnet werden.
Diese erschreckend hohe Zahl von Tierdiebstählen allein in Sachsen sollte Anlass sein, eine derartige Erhebung auch für die übrigen Bundesländer zu erstellen - nicht zuletzt, um flächendeckend der Behauptung mit Entschiedenheit entgegentreten zu können, diese Diebstähle gehörten in das Reich der Ammenmärchen.
Das plötzliche Verschwinden von Haustieren geht ohne Zweifel auch auf das Konto von Jägern und darüber hinaus auch von Tätern, die es auf das Fell ihrer Opfer abgesehen haben. Wenn allerdings - wie schon häufig geschehen - in einer einzigen Nacht ganze Straßenzüge "abgeräumt" werden, die Tiere also zeitgleich verschwinden, liegt der Gedanke nahe, dass sie an Versuchslabore geliefert werden. Dabei kann der Hinweis auch einschlägiger Tierschutzorganisationen, seit 1986 sei die Verwendung gestohlener - also nicht extra für Versuche gezüchteter - Tiere verboten, kann natürlich nicht beruhigen und muss eher als probate Methode gewertet werden, sich des hochbrisanten Themas Tierversuche zu entledigen. Eins ist doch unbestreitbar: Kein Gesetz dieser Welt gewährleistet, dass es nicht unterlaufen wird!
Im Übrigen trifft das gültige Tierschutzgesetz in §9, Abs. 2, wie üblich, eine Ausnahmeregelung: "Versuche an Tieren, die aus der Natur entnommen worden sind, dürfen nur durchgeführt werden, soweit Versuche an anderen Tieren für den verfolgten Zweck nicht ausreichen." Damit ist natürlich dem Diebstahl von Haustieren zum Zwecke ihrer Weitergabe an Versuchslabore Tür und Tor geöffnet.
Ingrid Arrigoni hat es sich sozusagen zur Lebensaufgabe gemacht, Licht in das Dunkel "Haustierdiebstahl" zu bringen. Aus diesem Grunde hat sie auch, zusammen mit anderen Geschädigten, im Jahr 2009 den Verein "Deutscher Katzenschutz No Catnapping (DKNC) e. V. ins Leben gerufen. Sie lässt sich nicht entmutigen und wartet mit viel Ausdauer auf den entscheidenden Tag, an dem einmal Täter nachweislich ihres verbrecherischen Tuns überführt werden können. Auf diesem Weg zum erhofften Erfolg sucht sie durch diese Veröffentlichung auf unserer Homepage MitstreiterInnen, die sie unterstützen.
Ihre Kontaktdaten:
Ingrid Arrigoni
Breslauer Straße 15
38642 Goslar
Tel. 05321-330457
Fax 05321-749005
E-Mail: ingrid-stahn (at) web.de und bak-haustierdiebstahl (at) tierschutzpartei.de
Aktuelle Meldungen zum Haustierdiebstahl in der Presse
Polizei ermittelt gegen mutmaßliche Tierfänger
Artikel lesen... www.general-anzeiger-bonn.de
(Quelle: Generalanzeiger Bonn / 04. April 2011)
Achtung Tierfänger: 300.000 Hunde und Katzen verschwinden jährlich spurlos
(Quelle: HÖR ZU / 29. Oktober 2010)
Skrupellose Katzenfänger in Schwaig?
Artikel lesen... www.mittelbayerische.de
(Quelle: mittelbayerische.de / 10. September 2010)
Katzen werden vermisst
Artikel lesen... www.mittelbayerische.de
(Quelle: mittelbayerische.de / 28. August 2010)
Bundesweit verschwinden jährlich 600 000 Katzen
Artikel lesen... www.sondershausen.thueringer-allgemeine.de
(Quelle: sondershausen.thueringer-allgemeine.de / 26. Juli 2010)
Katzen-Killer im Südharz unterwegs
Artikel lesen... www.sondershausen.thueringer-allgemeine.de
(Quelle: sondershausen.thueringer-allgemeine.de / 16. April 2010)
Katzenfänger unterwegs?
Artikel lesen... www.merkur-online.de
(Quelle: merkur-online.de / 26. Juli 2010)
Tierschützer in Clausthal warnen vor "Katzenfell-Mafia"
Artikel lesen... www.goslarsche.de
(Quelle: goslarsche.de / 21. Juli 2010)
Neun Katzen verschwunden: Tierfänger unterwegs
Artikel lesen... www.pnp.de
(Quelle: pnp / 22. Juli 2010)
Katzen geht es an den Kragen
Artikel lesen... www.wochenblatt.de
(Quelle: Wochenblatt / 21. Juli 2010)
Katzen verschwinden spurlos
Waren hier Katzenfänger unterwegs?
Artikel lesen... www.mittelbayerische.de
(Quelle: Mittelbayerische / 20. Juli 2010)
Wo sind die 14 Katzen geblieben?
Tierschützer glauben nicht an einen Zufall; Nordstedter Polizei sieht keinen Handlungsbedarf...
(Quelle: Hamburger Abendblatt / 09. Juli 2010)
Tierdiebe jagen selbst Alpakababys
Laut einer neuen Statistik der Polizei wird in Sachsen jeden Tag ein Haustier gestohlen.457 Täter wurden bis jetzt gefasst.
Artikel lesen... www.sz-online.de
(Quelle: Sächsische Zeitung / 06. Juni 2010)
Logo: Verein Deutscher Katzenschutz No Catnapping e.V., Foto: Ingrid Arrigoni














