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BP bringt Ölfluss erstmals zum Stoppen
Am 20. April hatte mit der Explosion der
Förderplattform "Deepwater Horizon" die größte Ölpest in der Geschichte der USA begonnen.
Nach Schätzungen von Experten liefen bis zu zehn Millionen Liter Öl täglich ins Meer.
Mit einer neuen Abdichtvorrichtung ist es am
15.07.2010 dem Ölkonzern BP gelungen, den Ölfluss aus dem defekten Bohrloch im Golf von
Mexiko zu stoppen. Der Konzern teilte mit, eine Abdichtkappe sei über dem Förderloch
angebracht worden. Alle Ventile seinen daraufhin geschlossen worden. Damit konnte der
Ölfluss seit dem 20. April erstmals gestoppt werden.
Der Erdölgeologe Prof. Dr. Wilhelm Dominik, Leiter
des Fachgebiets Explorationsgeologie im Institut für Angewandte Geowissenschaften an der TU
Berlin, erklärte gegenüber der Freien Presse, dass "zunächst ein Versagen der Politik
vorausging. Man hätte das Tiefwasser schon vor zwanzig Jahren nicht für die Exploration
freigeben dürfen, ohne eine funktionsfähige Technologie für den Fall einer Havarie
gefordert und entwickelt zu haben. Die Region vor der Küste Louisianas ist bekanntermaßen
sehr schwierig zu erschließen. Dort herrscht ein von der Tiefe abhängiger extremer Überdruck.
Immerhin bohrte man bei einer Wassertiefe von 1500 Meter bis in eine Tiefe von 5500 Metern
unter dem Meeresspiegel. Die Überdrucksituation kommt in allen küstennahen Meeresböden vor.
Es war den Beteiligten also bekannt, dass es sich um eine sehr kritische Bohrung handelt."
Der Experte gibt zur Schließung des Bohrloches
weiter zu bedenken: "Der Versuch, das Loch mit einem großen Abdichtzylinder zu verschließen,
zu dem gestern die mehrfach verschobenen Tests begonnen haben, beruht noch auf einem
konventionellen Bolzenverschluss-Prinzip und kann keine Dauerlösung sein."
Die "Katastrophe am Bohrloch" ist erst einmal
gestoppt (wenn die Ventile halten), die Katastrophe für den Golf von Mexiko, für die
Meeresbewohner und die Menschen an den Küsten geht weiter! Bitte unterstützen Sie den Protest gegen Tiertransporte von Animals Angels! Alle klagen über die Hitze - die Tiere leiden stumm... Senden Sie den vorgefertigten Brief, den Sie der PDF-Datei entnehmen können
(Text markieren, kopieren, in E-Mail oder Word-Doku einfügen),
an Frau Ilse Aigner, die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, und
an Frau Dr. Karin Schwabenbauer, die oberste Veterinärin im Bundeslandwirtschaftsministerium. (Quelle: Animals Angels News / 20. Juli 2010) Koalitionsregierung auf Schlingerkurs Nach wie vor Uneinigkeit über die
AKW-Laufzeitverlängerung… Zuerst beurteilt Bundesumweltminister Robert Röttgen
(CDU) eine Verlängerung der Laufzeiten der AKWs für Bares zu versteigern als "ein Gedanke mit
Charme". Nun rudert er aber wieder kräftig zurück. Also doch keine Laufzeit-Versteigerung! Die CSU ist gegen ein Aktionsverfahren und erklärt,
dass dieser Vorschlag gemacht wurde, um "von politisch notwendigen Entscheidungen abzulenken". Wer bietet mehr oder etwas anderes? Für den Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle
(FDP) kommt der Versteigerungsmodus absolut nicht in Frage. Der Grund könnte sein,
weil damit die Stromkonzerne aus der Perspektive der unternehmerfreundlichen FDP zu stark belastet
werden. Die Koalitionsregierung scheint aber in einer
grundsätzlichen Frage Kurs zu halten: "Wir sind uns in der Koalition einig, dass es längere
Laufzeiten gibt", sagte der Fraktionsvorsitzende der CDU, Volker Kauter, am 14.07.2010 im
ARD-Morgenmagazin. Mit Schwarz-Gelb wird also die Reise in eine
"strahlende Zukunft für Deutschland" weiter gehen! Verraten und verkauft: Mastkaninchen Kein Thema für die "Tierquäler-Parteien!" Die Bundesregierung, vertreten durch die Mitglieder
von CDU/CSU und FDP des Agrarausschusses, die von Anfang an durch ihre ignorante und von
Lobbyisten gesteuerte Politik der Tierquälerei Vorschub leistet, zeigte wieder einmal ihr
wahres Gesicht. Die Damen und Herren der Koalitionsclique haben am 07.07.2010 erneut - wie bereits
am 13.05.2009 - gegen eine bundesweit verbindliche Mastkaninchen-Haltungsverordnung gestimmt.
Hierzu lagen drei unterschiedliche Anträge von Bündnis90/Die Grünen, von SPD und der Partei
DIE LINKE vor, die zu einer signifikanten Verbesserung der Haltungsbedingungen von
Mastkaninchen geführt hätten. Die Koalitionsparteien, die blind und taub gegenüber
dem Leiden der Tiere sind, haben es zu verantworten, dass die Haltungsart in der kommerziellen
Kaninchenmast, die weder artgemäß noch tiergerecht ist, beibehalten wird. Das Vegetieren und
Sterben der hochsensiblen "Langohren" geht damit unvermindert weiter! Es ist nichts weniger als ein Akt der Schamlosigkeit
und Tierverachtung, dass CDU/CSU und FDP ihre Stimmenmehrheit im Agrarausschuss missbrauchten,
um die Anträge der drei Oppositionsparteien mit fadenscheinigen Begründungen auszuhebeln. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hatte zu einer
Mahnwache im Vorfeld der Abstimmung vor dem Deutschen Bundestag aufgerufen, der knapp über
30 Personen aus unterschiedlichen Organisationen gefolgt waren. Neben Mitgliedern unserer
Partei nahmen Vertreter/innen von ödp, Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Berlin Vegan,
Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg, Deutsches Tierschutzbüro und Tierschutzbündnis
"Mastkaninchen, nein danke!" teil, verteilten Flugblätter und machten die Passanten durch
Transparente und Gespräche auf das Anliegen der Mahnwache aufmerksam. Es ist wieder einmal ein trauriger Tag für den
Tierschutz und für unsere Partei, die sich seit ihrer Gründung 1993 für die Abschaffung der
tierquälerischen Haltungsbedingungen von Mastkaninchen einsetzt. Wir rufen hiermit alle Tierfreundinnen und Tierfreunde
auf, Merkel und Westerwelle für ihre schändliche und tierfeindliche Politik beim nächsten
Urnengang (Landtagswahlen im Jahr 2011 in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg)
die Quittung zu präsentieren. Wer kein Herz für Tiere hat, hat auch kein Herz für
Menschen! Bundesvorsitzender Eck auf der Titelseite
des Tierrechtsmagazins "Tierbefreiung" Es spricht nicht gerade für das
Verantwortungsbewusstsein und das politische Gespür des Redaktionsteams
der "Tierbefreier e.V.", wenn sie auf der Titelseite ihres Magazins ein Foto
des Vorsitzenden der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei einer Mahnwache vor
dem Konzentrationslager in Dachau als bildlichen Einstieg in einen Artikel verwenden,
in dem es unter anderem um die Instrumentalisierung des Themas Tierschutz durch
die Rechtsparteien geht und um ihre unredlichen Versuche, sich die Tierrechtsbewegung
zunutze zu machen.
In dem Artikel wird zwischen den Zeilen immer
wieder auf die politische Verantwortung der Tierrechtsbewegung und ihrer Repräsentanten
hingewiesen. Wie unpolitisch aber gerade die Redakteure dieses Magazins selbst sind,
das Foto des amtierenden Vorsitzenden der einzigen Partei mit klar definierter
antifaschistischer, antirassistischer und antispeziesistischer Grundeinstellung zu
diesem Beitrag auszuwählen, kann sich jeder ausmalen.
Vielleicht geschah es absichtlich, vielleicht
geschah es aus purer Unkenntnis unserer politischen Grundsätze, oder es geschah aus der
Vernachlässigung journalistischer Redlichkeit. (Wahrscheinlich trifft Letzteres zu, da die
Damen und Herren Redakteure es nicht einmal für nötig hielten, vor der Drucklegung
die Erlaubnis der Verwendung des Fotos einzuholen.) Bürgerrechtlerin Angela Davis wird
von SPD-Tierschutzpartei-future am 22.06.2010 im Stadtrat Magdeburg empfangen Angela Davis ist eine US-amerikanische Bürgerrechtlerin, die in
den 70-er Jahren zur Symbolfigur der Bewegung für die Rechte politischer
Gefangener avancierte. Auf Grund ihrer Aktionen wurde sie verhaftet, was zu einer weltweiten
Welle des Protestes führte und schließlich dazu beitrug, dass die von der Todesstrafe bedrohte Angeklagte am
04.06.1972 in allen Punkten freigesprochen wurde. Bis heute gilt Angela Davis als eine der
prominentesten ehemaligen politischen Gefangenen der USA. Sowohl die Rolling Stones
("Sweet Black Angel") als auch John Lennon ("Angela") widmeten ihr 1972 Songs. 2004 erhielt Angela Davis den Menschenrechtspreis
der Gesellschaft für Bürgerrechte und Menschenwürde. Heute arbeitet sie als Professorin
an der University of California in Santa Cruz. Noch immer kämpft sie gegen Diskriminierung
und Rassismus; u. a. ist sie Sprecherin der Kampagne gegen die Todesstrafe. Im Jahr 1972 wurde Angela Davis die Ehrenbürgerschaft
der Stadt Magdeburg verliehen. Nun kam sie am 22.06.2010 - nach 28 Jahren - auf Einladung
der Rosa-Luxemburg-Stiftung wieder nach Magdeburg zu einer Vorlesung an der
Otto-von-Guericke-Universität. Sie sprach von den Herausforderungen unserer Zeit
wie "Neoliberaismus" und "Globalisierung" und gab den Student/innen mit auf den Weg:
"Seid kritisch! Bleibt wachsam, Rassismus und Diskriminierung kommen oft
unauffällig daher." Im Anschluss an ihren Vortrag trug sie sich in das Goldene Buch der
Stadt ein. Anlässlich ihres Besuchs wurde Angela Davis
auch von der Vorsitzenden des Stadtrates, Frau Beate Wübbenhorst (SPD) zu einem Empfang
eingeladen, an dem jeweils zwei Mitglieder aus den Fraktionen teilnahmen. Bei meinem Gespräch
mit Angela Davis wies ich auf mein Mandat für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hin. Sie war
hell begeistert, dass eine Partei, die sich für Tierschutz und Tierrechte einsetzt,
in einem Stadtparlament in Deutschland vertreten ist. In ihren Ausführungen machte Angela Davis deutlich,
dass sie unseren Einsatz hoch anerkennt, zumal es auf der Welt noch so viele Ungerechtigkeiten wie Armut,
Tierquälerei usw. gibt. Besonders gefreut hat mich natürlich auch, dass Angela seit langem
Vegetarierin und seit zwei Jahren sogar Veganerin ist, so dass unser Gespräch durch tiefe Herzlichkeit und Verbundenheit
gekennzeichnet war. (Stadtrat Lothar Tietge, Partei Mensch Umwelt Tierschutz Foto: Angela Davis und Lothar Tietge Rücksichtslosigkeit und Umweltzerstörung
haben einen neuen Namen: BP
Jetzt handeln die Verbraucher! BP hat sich eines gigantischen Verbrechens gegenüber
der Natur, den Tieren und der Menschheit schuldig gemacht. Was sich im Golf von Mexiko abspielt, ist
eine der größten von Menschen verursachten Naturkatastrophen der Geschichte. Abgesehen von den
wirtschaftlichen Schäden für die Millionen von Menschen der Küstengebiete im Golf von Mexiko,
wird die gigantische Ölpest Milliarden Meeresbewohner das Leben kosten und einzigartige
Naturräume unter und über Wasser für Jahrzehnte in eine stinkende und verteerte Todeszone
verwandeln. Seit der Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon"
am 20. April strömen Unmengen Öl in 1500 Meter Tiefe ins Meer. Alle Versuche, dass Desaster in
den Griff zu bekommen, scheiterten bisher. Zuerst ging man davon aus, dass aus dem leckgeschlagenen
Bohrloch zwischen 5,5 Millionen und 9,5 Millionen Liter Rohöl am Tag austreten. Nach Schätzungen der
amerikanischen Regierung könnte es jedoch weit mehr sein; es wird vermutet, dass pro Tag rund 16 Millionen Liter
Rohöl auslaufen könnten. Im schlimmsten Fall wird aus dem Leck jahrelang Öl sprudeln, die Florida-Landzunge umrunden und in den Golfstrom gelangen,
der die "schwarze Pest" über die Azoren- und Atlantik-Strömungen nach Europa und
Nordafrika transportiert. Wenn das geschieht, wird diese maritime Umweltkatastrophe
apokalyptische Ausmaße annehmen.
Wo bleibt der Protest, wo bleibt der Boykott von BP in
Deutschland? Die Ölpest im Golf von Mexiko geht uns alle an.
Ein weiterer Teil dieses Planeten ist der Profitgier und Rücksichtslosigkeit zum Verhängnis geworden. Lassen Sie sich Ihre Erde
nicht kaputtmachen! Wenn es um Öl geht, mutieren die Parlamente zu
einem Kartell des Schweigens und Wegsehens. Die Politik hat bisher versagt, weil die
politisch Verantwortlichen die Handlanger der Öl-Multis sind. Was im Golf von Mexiko
heute stattfindet, kann sich morgen schon in der Nordsee wiederholen. Wenn die Politik versagt, muss das Volk auf die
Barrikaden gehen! Als Verbraucher können Sie BP die "rote Karte" beim
Tanken zeigen. Sie können damit den Schuldigen dieser Umweltkatastrophe an seiner
empfindlichsten Stelle treffen und abstrafen. Wir dürfen nicht zum Boykott aufzurufen, weil wir
im Gegenzug mit Klagen rechnen müssen. Wir können Sie aber auf Ihre Möglichkeiten hinweisen. In Deutschland gibt es neben einer Handvoll
BP-Tankstellen noch rund 2400 Aral-Tankstellen, die seit 2002 Eigentum des Konzerns sind.
Castrol ist eine Tochterfirma von BP, die Produkte unter diesem Namen in Deutschland vertreibt.
Es gibt viele freie Tankstellen und Tankstellen anderer Marken.
Niemand kann uns zwingen, bei Aral zu tanken!
Es gibt Produkte, die den Castrol-Erzeugnissen ähnlich sind.
Niemand kann uns zwingen, BP-Produkte wie Castrol zu kaufen!
Nach einer repräsentativen Umfrage spricht sich die
Mehrheit der Deutschen bereits für einen Boykott von BP aus. Drei Viertel der Befragten
befürworten, auf unbestimmte Zeit nicht mehr bei der BP-Tochter Aral zu tanken oder
einzukaufen.
Entscheiden Sie, ob Sie die Macht des Verbrauchers nutzen, um BP
in seine Schranken zu weisen! Aktuelle Meldung: BP setzt Facebook unter Druck?
Am 29.06.2010 wurde die Webseite "Boycott BP", mit über 800 000
Usern bei Facebook gelöscht. Ein weiterer Schritt in der Verschleierungspolitik von BP! Nach weltweiten Protesten wurde in der Nacht zum 30.06.2010
die Webseite "Boycott BP" bei Facebook wieder hochgefahren. Laut Facebook war die Abschaltung
ein Versehen gewesen: "Das Admin-Profil der Boycott-BP-Seite wurde durch einen Fehler von unseren
automatischen Systemen abgeschaltet, was eine Löschung aller Inhalte verursachte. Nachdem wir uns das angesehen
haben und sicher waren, dass das Profil durch einen Fehler entfernt wurde, ist es nun zusammen mit der Seite
wiederhergestellt." Das kann man glauben oder nicht... Das Leiden der Pelikane im Golf von Mexiko - hier geht es zur Fotostrecke: www.tt.com Schildkröten im Ölgebiet werden lebendig verbrannt: www.news.de Grafik Erde: Harry Harper,
Grafik Erdöl: Harry Harper, Foto Magdeburg: istockphoto.com, Foto Mastkaninchen: Deutsches
Tierschutzbüro, Foto AKW: aboutpixel.de
Zu den Informationen von Animals Angels und dem Protestbrief











